Aus der Ferne „Zu Besuch bei Familie Sommer“

Liebe Kinder der 1a,

auch bei Familie Sommer hat sich vieles geändert. Da die Schulen weiter zu sind, lernen Susi und Martin wie ihr jeden Tag zuhause. Das klappt manchmal besser, manchmal weniger gut. Vor allem Irmi, ihre kleine Schwester, kann ab und zu ganz schön nerven, wenn ihr langweilig ist.

Mit Mama haben Susi und Martin abgemacht, möglichst alle Hausaufgaben vormittags zu erledigen, mit einer kurzen Pause von etwa 15-20 Minuten dazwischen. Deshalb stehen die beiden auch morgens rechtzeitig auf, trödeln nicht viel herum und machen sich dann bald nach dem Frühstück an die Schularbeiten.

Am Nachmittag steht dann viel Freizeit auf dem Tagesplan.

Da Susi nicht so gerne rechnet, sondern lieber schreibt und liest, fängt sie trotzdem mit den Mathe-Aufgaben zuerst an. Sie hat gemerkt, wenn sie ausgeruht ist, macht sie beim Rechnen weniger Fehler. Nachdem sie sich mit ein paar Kopfrechnungen „aufgewärmt“ hat, geht es mit dem Rechnen über den Zehner weiter. Da hat Susi noch Schwierigkeiten, aber sie merkt, dass es jeden Tag ein bisschen besser geht. „Übung macht den Meister!“, sagt ihre Mama dann. Die Lesehausaufgabe liest Susi der kleinen Irmi 3mal laut vor. Das gefällt Irmi. Manchmal sagt sie danach: „Nochmal, nochmal!“

Bei Martin ist es anders. Er ist ein Rechenfuchs. Deshalb hebt er sich die Rechenaufgaben bis zum Schluss auf und fängt mit Deutsch an, das er nicht so gerne mag.

Mittags sitzt dann die ganze Familie beim Essen zusammen und Papa lässt sich von Susi und Martin etwas über die Hausaufgaben erzählen. Wenn alles ordentlich erledigt ist, dürfen die Kinder bei gutem Wetter zur Belohnung eine kleine Fahrradtour machen oder ein Picknick im Garten/ auf dem Balkon, einen Hindernis-Parcour aufbauen, ein Brettspiel aussuchen, auch einmal einen Lieblingsfilm anschauen, mit Oma und Opa telefonieren, basteln, malen, ein Kartenspiel spielen oder mit Ami spazieren gehen. So vergeht Tag für Tag, und beide denken immer mehr darüber nach, wann sie denn ihre Schulfreunde wieder sehen können.

Euch wird es genauso ergehen, und bestimmt seid ihr auch genauso fleißig wie Susi und Martin und denkt viel an eure Freunde.

Ich soll euch übrigens ganz herzlich von Familie Sommer grüßen.

Macht’s gut,

eure Frau Schmelz, die auch viel an euch denken muss!